Angelina Jolie hat – ganz im Einklang mit dem etablierten Medizin-Betrieb – die „amerikanische Lösung“ bei Brustkrebs-Angst salonfähig gemacht: Brüste amputieren – fertig – Problem gelöst!

Oder vielleicht doch nicht?

Mit dem ultra-brutalen Jolie-Modell der „prophylaktischen Mastektomie“ wird das Modell der ohnehin schon fragwürdigen „Früherkennung“ auf die Spitze getrieben. Nicht erst eine tatsächliche Erkrankung, sogar schon eine angebliche genetische Prädisposition scheint nach diesem Modell die vorsorgliche Selbstverstümmelung nahezulegen.

Das ist so extrem Materie-fixiert gedacht, dass man es kaum glauben kann. Zwar sind im letzten Jahr in Deutschland über 70.000 Frauen an Brustkrebs erkrankt, die meisten davon wären mit einer natürlichen Prophylaxe zu vermeiden gewesen.

Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer sagt in einem „Spiegel“-Gespräch zum Thema Früherkennung allgemein: „Ich gehe, wie viele Ärzte, nicht zur Früherkennung. Viel wichtiger ist die Vorsorge: Die Hälfte aller Krebse wird durch Rauchen, Fettleibigkeit, Alkohol und Computertomografien verursacht. Den Krieg gegen Krebs führt man also am besten durch richtiges Verhalten.“ – Hintergrund dieser Aussage: Nach amerikanischen Studien werden allein in den USA Jahr für Jahr rund 30.000 Krebserkrankungen durch Computertomografien überhaupt erst ausgelöst (!!).

Zu bedenken ist auch:

Krebs – auch Brustkrebs – ist eine systemisch zu verstehende Krankheit, die sich durch Amputationen letztlich nicht wirklich vermeiden lässt. Amputationen finden auf der körperlichen Ebene statt – jede Krebserkrankung ist aber seelisch mit bedingt … Krebs entsteht in einem ganzheitlichen Prozess des Geist-Seele-Körper-Systems und kann deshalb auch nur ganzheitlich gelöst werden.

Ist der seelische Grundkonflikt, der zur Krebs-Erkrankung geführt hat oder führen wird, nicht gelöst, kann der Krebs trotz prophylaktischer Entfernung (Brüste, Eierstöcke) auch an anderer Stelle in Erscheinung treten. Die Argumentation mit einer angeblich rein genetischen Brustkrebs-Prädisposition ist deshalb stark verkürzt gedacht: 95% aller „Krankheits-Gene“ sind und bleiben nämlich für immer inaktiv – trotz Prädisposition. Das gilt auch für mutierte Krebsrisiko-Gene BRCA1 und BRCA2.

Überdies wissen wir inzwischen, dass sich auch vermeintliche genetische Prädispositionen durch geistige Selbstheilungs-Techniken beeinflussen lassen. Bewusstsein erzeugt Formen (Materie), nicht umgekehrt.

Selbstverstümmelung, Körper-Fixiertheit und Ärzte-Hörigkeit scheint jedoch ganz generell ein kulturelles Problem des Westens zu sein. Was hierzulande kaum bekannt ist: In Asien haben Ärzte in den letzten Jahren bahnbrechende Behandlungskonzepte entwickelt, indem sie Methoden moderner Medizin mit überliefertem Heilerwissen neu kombiniert haben … Diese aktuellen Konzepte, die “das Beste aus beiden Welten” (westliche und östliche Heilkunst) vereinen, ziehen aufgrund spektakulärer Erfolge derzeit immer mehr Patienten an. Selbstverstümmelung empfiehlt dort niemand.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier in einem Fachartikel zum Thema Krebs-Heilung und Krebs-Prophylaxe.

Natürlich muss jede betroffene Frau ihre eigenen Entscheidungen treffen. Wer sich gefährdet fühlt, sollte vor einer Selbstverstümmelung vielleicht zunächst einmal an eine natürliche Vorbeugung denken.

In thailändischen Health Camps etwa hat man eine ganz natürliche Prophylaxe-Formel entwickelt, die Frauen empfohlen werden kann, in deren Familien gehäuft Brustkrebs-Fälle aufgetreten sind. Diese natürliche Prophylaxe ist auch dann sinnvoll, wenn es bereits eine Vorerkrankung gibt und eine konventionelle Krebs-Behandlung stattgefunden hat, um ein Wiederaufflammen der Krankheit zu vermeiden.